Wernaaa…
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… die Russe kommä!

Diesen Samstag hieß unser Ziel: Leipzig. Stadtteil Gohlis – ehemaliges Militärgelände. Ich werde mich hüten, auf die Geschichte dieses Geländes einzugehen. Es handelt sich hierbei um ein großes Gelände mitten in Leipzig – geprägt über viele viele Jahrzehnte von den verschiedensten Führern (zuletzt durch die sowjetischen Besatzer). Mehr Informationen über dieses Areal findet man hier: Link öffnen.

Im Kino

Unsere Tour begann in einer Art „Kino“.

Wir hatten keine Ahnung, was dies für ein Gebäude war bzw welche Funktion es hatte. Doch deuten die Räume stark darauf, dass es sich um Kino handelte. Es gab den typischen großen Vorführraum und den Abspielraum. Es ist äußerst wahrscheinlich, dass dies für Propagandazwecke (in jeder Hinsicht) genutzt wurde.

Unser eigentliches Ziel war der Dochboden um dort den Geocache zu finden. Hier wütete vor nicht allzulanger Zeit ein Brand – dementsprechend war Vorsicht geboten. Aber auch die anderen Gebäudeteile zogen uns in ihren Bann!

Also war Mission 1 beendet… es ging weiter…

Zwischen Exerzierplatz und „Albträumen“

Kreuz und quer ging über das Gelände. Ein Gebäude beeindruckender, als das andere. Dass wir hier zum Geocaching ursprünglich waren, vergisst man dann schnell mal – so stark ziehen einen die Motive in den Bann. Leider kann ich hier nur eine kleine Auswahl reinstellen. Vielleicht gibt es demnächst ein Fotoalbum hiervon…

Vom Heuboden zur Mühle

Aber selbstverständlich blieben wir dem Geocaching treu und suchten zielgerichtet zwei Gebäude auf, die höchstwahrscheinlich einen landwirtschaftlichen Nutzen hatten. So gab es reichlich alte Geräte und Maschinen – und es ging zig Etagen nach oben. Dann wieder nach unten. Im nächsten Gebäude: Dasselbe Spiel. Hoch, runter, und und und. Aber es hat massig Spaß gemacht!

Das sollte nur ein kurzer Querschnitt unserer Tour sein. Ein Ausflug auf dieses Gelände zwischen Gohlis und Möckern kann ich nur wärmstens empfehlen. Auch wenn man kein Geocaching betreibt, selbst wenn man kein begeisterter Hobby-Fotograf ist: Schon alleine zu sehen, was sich mitten in solch einer Großstadt für Artefakte befinden – dafür lohnt sich ein Besuch! Ich schweige an dieser Stelle, wie man auf das Gelände kommt. Das sollte jeder selbst herausfinden. Ist man einmal innerhalb, so ist man fast ungestört (Lediglich anderen Geocachern könnte man ab und zu begegnen – so wie es uns passiert ist ).

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